Virtuelle Inbetriebnahme von Steuerungssoftware

Schnelle Inbetriebnahme durch virtuelles Modell

Durch ungetestete Steuerungssoftware entstehen bei der Inbetriebnahme von Lagerverwaltungs-, Materialflussrechnern (LVR / MFR) sowie unterlagerten Steuerungen (SPS) häufig Zeitverzug und Termindruck. Am realen System ist die Fehlersuche äußerst aufwändig.

Durch eine von SimPlan speziell entwickelte Schnittstelle lässt sich die Steuerungssoftware der realen Anlage mit einem entsprechenden Simulationsmodell verbinden. Dieser Vorgang wird auch Emulation bezeichnet. Das virtuelle Modell bildet dabei die reale Anlage mit ausreichendem Detaillierungsgrad ab und ein Datenaustausch wird ermöglicht.

Dabei ist insbesondere das Kommunikationsverhalten der Anlage, wie zum Beispiel der Telegrammverkehr zwischen den Anlagen- und Steuerungselementen, in das Modell aufzunehmen. Software und Steuerungsstrategien können so selbst unter Extrembedingungen, wie zum Beispiel Überlast, getestet und optimiert werden.

So ist bereits vor der Inbetriebnahme ein risikofreier und kostensparender Test der Steuerungssoftware sowie der geeigneten Parameter möglich. Inbetriebnahmezeiten und der damit verbundene Gesamtaufwand lassen sich so deutlich verkürzen. Da kein Personal für den Probebetrieb der Anlage benötigt wird, können mehr Testszenarien gefahren werden. Beim Start der Inbetriebnahme verfügt die Software bereits über einen deutlich höheren Entwicklungsstand.

Virtuelle Inbetriebnahme

Anwendungsfelder der Virtuellen Inbetriebsnahme

  • Einführung von Steuerungssoftware
  • LVR-/MFR-Test: Lagerplatzvergabe, Auftragsreihenfolgeplanung
  • Update der Steuerungssoftware im laufenden Betrieb
  • Vergleich von Programmierungen verschiedener Softwarelieferanten

Ihr Nutzen

    • Verkürzung der Inbetriebnahmezeiten durch Virtuelle Inbetriebnahme
      • geringerer Aufwand vor Ort
      • geringere Kosten
      • hohe Kundenzufriedenheit
    • Vergleich unterschiedlicher Programmierungen ohne Eingriff in die reale Steuerung
    • Kontrolle von Unterlieferanten
    • Untersuchung von Störszenarien: Simulationsmodell erzeugt Testfälle („Stresstest“)
      • höhere Qualität der Software (SPS und Roboter)
    • Planungssicherheit
    • Vermeidung aufwändiger Software-Tests an der realen Anlage:
      erste Testobjekte der Kommunikation (Telegrammverkehr und Datenbank, Routing-Anweisungen)
    • Möglichkeit der internen Mitarbeiterschulung durch virtuelle Trainingsumgebung

Die folgende Grafik stellt den Projektverlauf mit und ohne Emulation dar:

Emulation_Projektverlauf

Weitere Informationen und Downloads

  • Flyer: Emulation

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